Schon gemerkt? Der Sportseeschifferschein ist kein Anfängerschein mehr. Das muß Sie nicht abschrecken, aber jetzt werden Erfahrungen größeren Umfangs an Bord vorausgesetzt.
Wo es bisher nur ein Rettungsmanöver für Sie gab, kennen Sie anschließend auch so unterschiedliche Manöver wie z.B. Quickstop, Münchener Manöver, Tear-Drop-Manöver und können diese auch je nach äußeren Bedingungen zur sicheren Bergung einsetzen.
Hafenmanöver werden für unterschiedlichste Situationen perfektioniert. Leinenmanöver bleiben keine Theorie, sondern sind selbstverständliche Voraussetzung, für den auch unter ungünstigen Bedingungen eleganten An- oder Ableger.
Beim SSS-Törn wird auch einmal 36 Stunden durchgesegelt. Unterschiedliche Wacheinteilungsmodelle und Anweisungen zur ordnungsgemäßen Wachübergabe werden an Bord situationsgerecht umgesetzt.
Daß ständige Wetterbeobachtung und Auswertung von Wetterdaten zur Bordroutine gehören, muß nicht besonders erwähnt werden.

Da allein die praktische Prüfung einen ganzen (!) Tag dauert, sollten Sie sich nicht der Illusion hingeben, nur mit Ihnen etwa schon bestätigten Seemeilen zur Prüfung anzutreten. Unserer Erfahrung nach ist es sinnvoll, mindestens eine Woche auf dem Schiff, auf dem dann auch geprüft wird – unserer Lacis, gesegelt zu haben. So erhalten Sie die nötige Sicherheit für die Prüfung. 1000sm Erfahrungsnachweis müssen zum Zeitpunkt der praktischen Prüfung auf jeden Fall vorliegen. Wie Sie es von uns bereits kennen, bieten wir individuelle Lösungen und Terminplanungen für einzelne Mitsegler und Gruppen unter Rücksichtnahme auf Ihren Terminkalender an.