Der Sportküstenschifferschein (kurz SKS genannt) schließt sich bei uns nahtlos an den SBF See an und kann mit den Prüfungen in Theorie und Praxis abgeschlossen werden. Der SKS ist in Deutschland und seinen Hoheitsgewässern noch kein verkehrsrechtlich vorgeschriebener Führerschein, obwohl dies in der nächsten Zeit wahrscheinlich vorgeschrieben werden wird.
Es gibt allerdings überzeugende Gründe, warum Sie diesen Schein dennoch unbedingt erweben sollten:

  • Sie brauchen das Wissen, damit Sie auch sicher wieder nach Hause kommen.
  • Ihre Versicherung geht von Mitverschulden aus, wenn Sie eine Havarie außerhalb der 3-Seemeilen-Grenze des SBF See haben.
  • Jeder Vercharterer verlangt als Praxisnachweis den SKS (und ggfs. das UKW-Sprechfunkzeugnis).

Die Praxis wird auf den Segelschiffen der Yachtsport Westwind geschult, auf den beiden »Westwinds« auf IJsselmeer und Nordsee, oder auf der »Lacis« auf der Ostsee. Hierbei wird neben den Manövern mit größeren Schiffen auch besonderes Augenmerk darauf gelegt, die notwendigen navigatorischen und seemännischen Kenntnisse praxisnah zu vermitteln.

Dieser Führerschein als amtlicher Schein entpricht von Niveau und Inhalt dem Verbandsführerschein »BR« des Deutschen Seglerverbands (DSV). Auf Wunsch kann man auch mit der Prüfung für diesen Verbandsschein abschließen.